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Freitag, 10. September 2010
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Home Eva Herman Männer und ihre Krise

Männer und ihre Krise

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Das männliche Geschlecht befindet sich auf rasanter Talfahrt:

Während die Emanzipation die Frauen in den zurückliegenden Jahrzehnten allerorten  in ungeahnte Machtpositionen hievte, und weltweite Gender –Mainstreaming-Maßnahmen ebenso ausschließlich die Förderung von Frauen vorsieht, kämpfen die Männer zunehmend um die Existenz ihres Geschlechtes. Schon die Feministinnen in den siebziger Jahren predigten die Männer entweder als Weicheier oder Machos schlecht. Dazwischen gab es kaum etwas, was männlich und gleichzeitig etwa sympathisch oder normal sein konnte.

 

Die verhängnisvolle Entwicklung der Männerverachtung findet für den Vertreter des männlichen Geschlechts ihren frühen Anfang heutzutage schon in Kindergarten und Schule: Ein Blick auf das derzeitige Schulsystem alleine genügt, um festzustellen: Hier werden haufenweise Verlierer produziert, die Mehrheit ist männlich.
In Kinderkrippen, Kindergärten und in den Schulen fehlen überall männliche Vorbilder! Die Kinder werden vorwiegend von Frauen betreut und erzogen, diese bevorzugen in aller Regel, teils bewusst, teils unbewusst, die Mädchen.
Durch die Feminisierung in der Erziehung werden für die Kinder hier die künftig geltenden Verhaltensstandards festgelegt: Diese werden nahezu ausschließlich aus dem Verhalten der Mädchen entwickelt. Ohne Rücksicht darauf, dass Jungen naturgemäß ein völlig anderes Benehmen haben. Männliches Verhalten wie durchaus natürliche Rangeleien und hierarchiebedingte Kämpfe werden allermeist durch aus weiblichem Harmoniestreben resultierende Maßnahmen im Keime erstickt. Dadurch geraten die Jungs ins Hintertreffen, die Gefahr, dass sie ihre Geschlechteridentität nicht naturgemäß ausbilden können, schlägt sich auf die Leistungen nieder.  
Der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, Max Schmidt, betonte in einem Spiegel- Interview: "Sowohl in der Grundschule, aber auch während der Pubertät, ist es wichtig, dass Jungen und Mädchen in männlichen und weiblichen Lehrkräften positive Rollenvorbilder erleben." Das zunehmende Verschwinden von Männern aus den Schulen erschwere gerade den Jungen die Auseinandersetzung mit der eigenen Rollenidentität.
Das sehen auch andere Experten so: Eine letztjährige Studie des Aktionsrates Bildung bestätigt, dass der Grund für die Zensurenlücke vornehmlich darin zu finden ist, dass Jungen in Kindergarten und Schule massiv benachteiligt würden. Nicht mehr die Mädchen, sondern die "Jungen sind die Verlierer im deutschen Bildungssystem", sagt der Ratsvorsitzende und Präsident der Freien Universität Berlin, Dieter Lenzen. Statt auszugleichen, verstärke die Schule den Bildungs- und Leistungsrückstand der Jungen. Jungen haben laut Lenzen oftmals gar nicht die Chance, eine ausgereifte Geschlechtsidentität zu bilden, da sie im Kindergarten und in der Grundschule meist mit Erzieherinnen und Lehrerinnen konfrontiert seien. In keinem Bundesland liegt der Anteil männlicher Erzieher in den Kindertagesstätten bei mehr als zehn Prozent.
Auch das Bundesbildungsministerium bestätigt diese verhängnisvolle Entwicklung. Eine Untersuchung ergab: In der Grundschule sehen sich Jungen einer weiblichen Übermacht an Lehrkräften gegenüber - und werden von den Lehrerinnen häufig benachteiligt. Der Hallenser Bildungsforscher Jürgen Budde stellte in dem Bericht fest, dass Jungen in allen Fächern bei gleicher Kompetenz schlechtere Noten kriegen als ihre Mitschülerinnen. Selbst wenn sie die gleichen Noten haben wie Mädchen, empfehlen die Lehrer ihnen seltener das Gymnasium. Einfach ausgedrückt: Jungs werden bei gleicher Leistung schlechter behandelt.
Der Schulabschluss bestimmt den weiteren Lebensweg, die persönliche Arbeitsbiografie wird hier festgelegt. Dementsprechend sind junge Männer häufiger erwerbslos. Aus einem individuellen Problem erwächst inzwischen längst eine hoch gefährliche Gesellschaftskrise.
Jungs werden häufig von Anfang nicht richtig eingeschätzt und verstanden. Ihre männlichen Verhaltensweisen sollen denen der Mädchen angepasst werden, dementsprechend werden sie nicht selten unter falschen Voraussetzungen erzogen. Oft können sie ihr wahres männliches Inneres nicht leben, der Kern ihres Mannseins wird unterdrückt.
Vielen Jungen fehlt außerdem die männliche Vorbildfigur, an der sie sich orientieren könnten und dies auch dringend tun müssten. Jungen, die bei ihrer allein erziehenden Mutter aufwachsen, sind in weitaus höherem Maße gefährdet. Schon der Psychologe Alexander Mitscherlich sprach einst von der „vaterlosen Gesellschaft“ und meinte damit die Nachkriegsgeneration, deren Väter entweder im Krieg gefallen waren oder gebrochen zurückkehrten. Heute hat der Begriff wieder neue Aktualität bekommen. Väter verlassen die Familien, entziehen sich oder wollen schlicht keine starken Vorbilder mehr sein, aus Angst, sie könnten als hirnlose Machos gelten.
Auch unsere unheilvolle Geschichte hat tiefe Spuren hinterlassen. Ist ein starker Mann nicht schon ein Faschist? Ist einer, der sich zum Mannsein bekennt, nicht schon ein Soldat? Stärke wurde ein Synonym für das Böse, das unterworfen werden musste. Wer offensiv auftritt, ist einfach nicht politisch korrekt. Eroberer haben keine Chance.
Und so flüchten sich Jungen und Jugendliche häufig in Traumwelten, die sie im Fernsehen und bei den Abenteuer- und Ballerspielen auf dem Computer, der Playstation oder dem Gameboy finden. Hier, in der Fantasy- World, herrschen ausgesprochen männliche, körperlich starke, kämpfende Helden, die souverän alle Feinde besiegen und töten. Mit ihnen lässt es sich trefflich  identifizieren, wenigstens in der Phantasie. Immer mehr Jungen und junge Männer verbringen täglich viele Stunden vor interaktiven Medien, die sie zusehends von der Außenwelt, vom sozialen Miteinander abtrennen, die sie weiter in die gesellschaftliche Isolation treiben und zunehmend den Realitätsbezug verlieren lassen. Dieses Phänomen ist nicht auf die Kindheit und die Pubertät beschränkt, auch erwachsene Männer spielen lieber den omnipotenten Helden in der Fantasie, als im Leben ihren Mann zu stehen.
Was bleibt ihnen auch anders übrig?, könnte man fragen. Wenn Männer ihre Rechte einfordern wollen, stürzt sich alsbald ein Haufen wütender Frauen auf sie und verteidigt energisch das ständig größer werdende Stück Land, das sie in den letzten Jahrzehnten einnahmen. Rechte für die Männer? Die haben doch alles, was sie brauchen! So lautet das Vorurteil. Die Zeit der Alphatierchen sei vorbei, verkündete die ehemalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die sich stets auf die Seite erwerbstätiger Frauen schlägt, im März 2007 im STERN.
Männer sollen durch politische Maßnahmen wie ein zweimonatiges Elterngeld für Väter und eine neue öffentliche, mit aller Macht forcierte Geisteshaltung nach Hause gezwungen werden. Sie sollten mehr als „nur den Müll runterbringen“, schließlich arbeite die Frau schwerer als sie, weil sie zusätzlich noch die Kinder versorgen müsse.
Unbehagen macht sich breit. Auch wenn nur ein geringer Prozentsatz der Männer wirklich auf diese Forderungen eingeht, so plagt ihn doch das schlechte Gewissen, das man ihm einredet. Wer aber will sich auf Dauer nur noch verteidigen? Dann doch lieber die Flucht nach vorn, die Flucht in den Job, wo man auch mal jemanden anbrüllen darf, die Flucht auf den Fußballplatz, wo man sich aggressiv zu seiner Mannschaft bekennt. Oder die finale Flucht aus der Familie.
Während alle Jugendstudien die Mädchen zur „neuen Elite“ küren, mehren sich die mahnenden Stimmen, die vor einer „entmännlichten Gesellschaft“ warnen.
Experten fordern zu drastischen Maßnahmen auf:  Der Jugendforscher Klaus Hurrelmann verlangt eine Männerquote für Lehrer und Erzieher. Der Deutsche Philologenverband will eine Leseoffensive für Jungen an Schulen einrichten.
Alle Studienergebnisse über die Leistungskrise der Jungs sprechen ihre eigene Sprache:

•    Jungs bleiben doppelt so oft sitzen wie Mädchen, fliegen doppelt so häufig vom Gymnasium und landen doppelt so oft auf einer Sonderschule. An Haupt-, Sonder- und Förderschulen machen Jungen heute rund 70 Prozent der Schüler aus;
•    Schätzungen zufolge leiden zwei- bis dreimal so viele Jungen unter Leseschwäche;
•    62 Prozent aller Schulabgänger ohne Abschluss sind Jungen;
•    47 Prozent aller Mädchen gehen auf ein Gymnasium, bei den Jungen sind es nur 41 Prozent;
•    Ein Drittel der Mädchen macht Abitur oder Fachabitur, aber nur ein knappes Viertel der Jungen;
•    Abiturnoten von Jungen sind im Schnitt eine Note schlechter als die ihrer Mitschülerinnen;
•    Junge Frauen stellen die Mehrheit der Hochschulabsolventen und brechen ihr Studium seltener ab;
•    95 (!) Prozent der verhaltensgestörten Kinder sind männlichen Geschlechts;
•    Jungen stellen zwei Drittel der Klientel von Jugendpsychologen und Erziehungsberatern;
•    Aggression ist ein Problem, das vor allem Jungs betrifft: Unter den Tatverdächtigen bei Körperverletzungen sind 83 Prozent Jungen;
•    Unter «jugendlichen Patienten, die wegen der berüchtigten ‹Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung› (ADHS) behandelt werden müssen», sind laut SPIEGEL ONLINE «überdurchschnittlich viele Jungen: Auf sechs bis neun Zappelphilippe komme, meldet das Universitätsklinikum Lübeck, lediglich eine Zappelphilippine».  (Erziehungstrends.de)
Der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Randolf Rodenstock, warnte im vergangenen Jahr angesichts der vielen männlichen Schulabgänger ohne Abschluss, dass man es sich nicht leisten könne, so viele junge Männer auf dem Bildungsweg zu verlieren. Deutschland steuere langfristig auf einen Arbeitskräftemangel zu, der durch die aktuelle wirtschaftliche Lage nur verzögert werde.
In Ostdeutschland sieht die Lage übrigens noch trostloser aus, hier laufen die Frauen den Männern gleich scharenweise davon. Nicht nur, weil sie im Westen bessere Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten bekommen, sondern weil sie dort auch Männer finden, die ihrem starken Selbstbewusstsein etwas entgegenzusetzen haben. So titelten denn auch unlängst gleich mehrere Tageszeitungen in etwa so: Frauen verlassen Osten! Männer erheblich benachteiligt! Oder: Ist der Mann im Osten bald allein?
Diesen alarmierenden Aussagen lag eine Studie des Berliner Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zugrunde, der zufolge in den Neuen Bundesländern „eine neue, männlich dominierte Unterschicht“ entstanden sei. Während vor allem gut ausgebildete Frauen zwischen 18 und 29 Jahren ihre Heimat verließen, würden viele junge Männer mit schlechter Ausbildung und ohne Job zurückbleiben. In manchen strukturschwachen Regionen fehlten bis zu 25% Männer, diese Gebiete seien besonders anfällig für rechtsradikales Gedankengut, so die Studie. Das Frauendefizit in Ostdeutschland wurde übrigens als einmalig in Europa bezeichnet. „Selbst in Polarregionen, im Norden Schwedens und Finnlands reiche man an die ostdeutschen Werte nicht heran, hieß es.
Abgesehen davon, dass Deutschland zunehmend der männliche Aspekt verloren geht, der jedoch unverzichtbar für eine Gesellschaft des natürlichen Ausgleichs ist, müssen Männer die Frauen immer häufiger als Konkurrentinnen sehen, weil diese, gestützt durch sämtliche, gesetzlich verankerte Gender- Mainstreaming- Maßnahmen, bevorzugt werden und somit selbstverständlich und offensiv auftreten, zudem sie auch immer besser qualifiziert sind.
Frauen erobern eine männlich geprägte berufliche Domäne nach der anderen. Schwere körperliche Arbeit, die Männer leichter bewältigen können als Frauen, wird durch die zunehmende Technisierung der Arbeitswelt nahezu überflüssig und existiert kaum noch. Frauen können in jeden beliebigen Beruf einsteigen: als Pilotin ebenso wie als Soldatin, LKW- Fahrerin, Managerin, Ministerin, Kanzlerin.
Und während die holde Weiblichkeit alle Erfolgsgrenzen sprengt, ziehen sich die Männer zunehmend zurück. Zwar sollen sie durch Brüssels Gesetze nun vermehrt den Hausmann geben und sich der Kindererziehung widmen, damit sie den gestressten, erwerbstätigen Ehefrauen den Rücken freihalten. Doch sind diese Maßnahmen wohl kaum dazu geeignet, männliches Verhalten in seiner ursprünglichen Natur zu fördern.
Der Medienexperte Norbert Bolz macht vielmehr auf die Gefahr aufmerksam, dass Männer sich wieder an ihrer Muskelkraft orientieren würden,  wenn sie sich ihrer sexuellen Rollenidentität als klassischer Vater und Versorger beraubt sehen. Das erklärt die rasante Zunahme aller möglichen sportlichen Aktivitäten, die bis ins Rauschhafte gesteigert werden können. Die Männer brauchen den Sport. „Sport als Asyl der Männlichkeit ist eine genaue Reaktionsbildung darauf, dass die Zivilisation als Zähmung der Männer durch die Frauen voranschreitet“, so Bolz. „ Vormodern war die Aufgabe, ein "richtiger" Mann zu sein, vor allem eine Frage der Performanz; man musste gut darin sein, ein Mann zu sein. Heute gilt das nur noch im Sport. Er bietet den Männern einen Ersatzschauplatz für die Kooperation der Jäger. Nur im Sport können Männer heute noch den Wachtraum erfolgreicher gemeinschaftlicher Aggression genießen, also die Gelegenheit, körperlich aufzutrumpfen.“
Bolz schätzt  dies als offensichtliches Kompensationsgeschäft ein, das unsere moderne Kultur den Männern anbietet: „Seid sensible, sanfte Ehemänner und fürsorgliche Väter – am Samstag dürft ihr dann auf den Fußballplatz und am Sonntag die Formel eins im Fernsehen verfolgen: heroische Männlichkeit aus zweiter Hand.“
Aber werden solche Männer tatsächlich von den Frauen begehrt? Hier sind erhebliche Zweifel wohl angebracht. Denn so erfolgreich die Frauen auch werden mögen, so wenig wollen sie als männliches Pendant den  Windelwechsler und Küchenausfeger, sie wollen vielmehr einen echten Mann!
Die meisten Frauen verachten „schwache Typen“ gar, spätestens, wenn es um ihre eigene Beziehung geht. So ist es ja umgekehrt auch kaum vorstellbar, dass eine Frau einen Partner vorzieht, der sich von anderen Männern dominieren lässt, der also nicht in der Lage ist, sich Respekt und Achtung zu verschaffen. Frauen wollen Männer, die erfolgreich sind. Weicheier jedoch sind weit von Erfolgs- und Überlebensstrategien entfernt. Die Evolutionsforschung ist da eindeutiger und klarer, so Norbert Bolz: „Frauen tauschen Sex gegen Ressourcen, während Männer Ressourcen gegen Sex tauschen. Das funktioniert aber nur unter Bedingungen strikter Geschlechterasymmetrie - in der modernen Gesellschaft also: nicht!“
Die Untersuchung der amerikanischen Hirnforscherin Louann Brizendine in ihrem Buch „Das weibliche Gehirn“ weist überzeugend nach, dass männliche und weibliche Gehirne sich wesentlich unterscheiden, was eine Fülle von spezifischen Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen nach sich zieht. So ist beispielsweise das Sprachzentrum der Frauen ungleich stärker herausgebildet als das der Männer. Louann Brizendine formuliert dies äußerst humorvoll: Dort, wo die Sprache verarbeitet wird, existiere bei Frauen gewissermaßen ein mehrspuriger Highway, bei den Männern dagegen nur eine schmale Landstraße.
Was im naturwissenschaftlichen Zusammenhang als Tatsache hingenommen wird, gilt aber plötzlich als rückständig, wenn es um die sozialen Beziehungen geht. Eine ernsthafte Betrachtung der klassischen Geschlechterbestimmungen ist heute längst in den Hintergrund gerückt und so gut wie überhaupt nicht mehr möglich. Politisch und gesellschaftlich korrekt und gewollt ist vielmehr das Herbeiführen „modernerer Verhaltensweisen“, die Mann und Frau gleichmachen.
Es geht nicht mehr um Respekt für „das Andere“ bzw. „den Anderen“ oder um den Mann an sich, sondern um Gleichberechtigung für Frauen. Die Medien tragen kräftig zu dieser Sicht der Dinge bei: Sie fördern einseitig das Erfolgsmodell „berufstätige Mutter“, die Multitaskerin, die Kind, Küche und Karriere locker unter einen Hut bringt. Frauen, die Familien- und Hausarbeit leisten, werden als fantasielos, rückständig und dumm dargestellt. Die Medien verleugnen und missachten damit häufig zugleich den Erfolg berufstätiger Väter, die eine ganze Familie mit ihrer Erwerbsarbeit ernähren. Das „Alleinernährermodell“ wird nur noch selten honoriert, selbst da, wo es funktioniert, stehen die Männer schnell unter dem Verdacht, typische Unterdrücker zu sein.  
Umgekehrt fordern jetzt auch immer mehr Männer, dass Frauen ihr eigenes Geld dazu verdienen sollen. So wird aus dem einstigen Emanzipationswunsch der Frauen, die ihre Berufstätigkeit als Beweis für Selbstbestimmtheit und Selbstverwirklichung betrachteten, ein Bumerang. Im Klartext: Frauen, die auch nur für wenige Jahre aus der Erwerbstätigkeit aussteigen möchten, um sich um die Familie zu kümmern, gelten nun als Drohnen.
Was diese Gesellschaft erlebt, ist eine erschreckende Mobilmachung der Ressource Frau für den Arbeitsmarkt. Um das zu rechtfertigen, müssen die Männer herhalten: „Väter sind mindestens ebenso gut für die Erziehungsarbeit der Kleinsten qualifiziert wie die Mütter und sollten diese auch unbedingt wahrnehmen“, befand die amtierende Bundesfamilienministerin. Eine Schutzbehauptung, die Frauen zur Erwerbstätigkeit motivieren soll.
Wenn die Männer als Kinderbetreuer eingesetzt werden, ist das allerdings nicht so simpel, wie die Rollentauschfantasie der Ministerin es glauben machen will.
Und die Männer? Sie schweigen. Sie wollen nicht mehr reden. Sie wollen sich vor allem nicht mehr verteidigen. Sie wollen nicht mehr die willigen Versuchskaninchen in einem gesellschaftlichen Experiment sein, dem sie ihre Wünsche und ihre Identität opfern sollen. Hinter ihnen liegt oft ein Hindernisparcours der Streitigkeiten und Auseinandersetzungen, die alle Liebe, alles Vertrauen, alle Selbstverständlichkeit aus den Beziehungen vertrieben haben. Achselzuckend gehen sie ihrer Wege, überzeugt, dass sie eine feste Beziehung nicht mehr ertragen können.
Die moderne Gesellschaft täte gut daran, sich endlich entschieden gegen die durch die künstliche Geschlechterwelt der durch Feminismus und Gender Mainstreaming- Programme übergestülpten Programme zur Wehr zu setzen, um den für alle Gesellschaften natürlichen Ausgleich durch das männliche und das weibliche Prinzip zurückzuerobern und als für alle Zeiten notwendiges Überlebensprogramm festzuschreiben. Anderenfalls kann man getrost für die Spezies Mensch schwarz sehen!

 

 

 

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17 Kommentare

  1. Aus der griechischen und römischen Mythologie, aus der Geschichte und selbst aus der Bibel ist bekannt, dass Väter regelmäßig ihre Söhne umbringen, meistens aus Neid oder aus Eifersucht. Manchmal auf göttlichen Befehl hin (Abraham, Zeus usw.) Aus der Natur ist bekannt, dass ein Alpha-Tier, das ein Rudel übernimmt, die männlichen Nachkommen des Vorgängers totbeißt, die weiblichen leben läßt. Aus der Gesellschaftsforschung ist bekannt, dass eine Frau mit Mädchen leichter einen neuen Partner findet als eine Frau mit Söhnen. Aus der Geschichte ist ebenfalls bekannt, dass die Diktatoren der Geschichte entweder mit einem zu starken, zu schwachen oder gar keinem Vater aufgewachsen sind. Wie hat heute eigentlich die moderne Vaterfigur für die Jungen zu sein? Es sollen ja mehr Männer in die Kitas und die Grundschulen, damit die Jungen männliche Vorbilder haben. Spielerische große Brüder, großväterliche gütige Lebenslehrer, strenge Erzieher? Wie eine Mutter "zu sein hat", ist bekannt und hat sich seit der Steinzeit nicht geändert: liebevoll, ihr Kind hegend, umarmend und pflegend. Tut sie das nicht, ist sie zu streng oder zu egozentrisch, taugt sie nichts als Mutter. Wie hat ein Vater zu sein? Bis vor wenigen Jahren war seit der Steinzeit klar: Er geht raus auf die Jagd, damit seine Familie, Mutter und Kind, zu essen haben, er zieht in den Krieg, damit seine Familie vor Feinden geschützt ist. Das gibt es heute nicht mehr. Der Vater muss nicht mehr für seine Familie sorgen, er muss sie auch nicht mehr schützen, er ist von Verpflichtungen befreit. Er hat Recht auf Umgang mit seinem Kind, ohne Verpflichtung, seinen Teil zur Ernährung des Kindes beizutragen. Wie fühlen sich die neuen Väter in dieser neuen Rolle gegenüber ihren Familien, befreit von der jahrtausenderalten Verpflichtung, Familien zu schützen oder zu ernähren? Schwierig. Wäre ich ein Mann, hätte ich Potenzprobleme.
  2. Die Männer sind doch selber schuld, wenn Sie sich für solche gesellschaftlichen Experimente aufopfern oder auf die Schlachtrufe der Feministinnen auch noch rücksicht nehmen. Die richtige Einstellung heißt: Emanzen und Feministinnen ignorieren, wo es möglich ist absägen und wenn die frech werden knallhart gegen Sie vorgehen. Mein Gott, was setzt ihr euch überhaupt mit so einem Abklatsch, was mal eine Frau war, auseinander. Nicht umsonst können mich Emanzen nicht leiden, richtige Frauen dafür umso mehr!!! Ich habe keine Krise und mir geht es gut damit wie ich bin.
  3. @ gentlemain - Ich gratuliere Ihnen zu diesem Aufschrei, der m.E. aus einem tief enttäuschten Herzen kommt, auf dem die eine oder andere Dame des hochemanzipierten Abendlandes schon umhertrampelte?? Wie recht Sie haben mit Ihrem Resümee letztendlich! Wir alle wissen, wem wir federführend in den letzten Jahrzehnten die Kehrtwende von der warmherzigen, weiblichen Frau (keiner Untertanin des Mannes!!) zur erfolgsorientierten, nach Selbstverwirklichung strebenden, teils männer- und familienverachtenden, Nadelstreifenanzüge tragenden, egoistischen Emanze zu verdanken haben. Frauenpolitische "Lichtgestalten" wie Alice Schwarzer und und ihr noch um einige Zacken schärferer Ableger Thea Dorn z.B. konnten eine regelrechte Diktatur entfalten, weil sie von Politik und den Massenmedien hochgejubelt, unterstützt und hofiert wurden und noch werden. Die Krone der Abartigkeiten und des Wahnwitzes sind dann noch Feststellungen der Art, daß der Mann eigentlich ein Irrtum der Evolution sei!! Dieser pathologische Männerhaß dieser Hyperfeministinnen vergiftete eine ganze Generation, degradierte Männer zu Hanswursten, die dem Selbstverständnis der modernen Frau nur im Wege stehen! Das ging an unseren jungen Männern nicht spurlos vorüber. Dieser Irrsinn möchte ihnen gewaltsam ihre Würde nehmen und sie zu geschlechtsneutralen Wesen umkrempeln (s. Gender-Mainstreaming). Und dahinein schlugen Eva Hermans Thesen für eine neue Weiblichkeit wie eine Bombe. Und in Ermanglung fundierter Gegenargumente walzte man sie nieder und drängte sie in die rechte Ecke. Diese Feiglinge alle miteinander!! Aber die Nation rieb sich die Augen, dachte nach und diskutierte. Und wird es weiterhin tun. Aber ein Großteil der jungen Frauen hört auf seine innere Stimme. Die besagt, daß Herzensbildung, Liebe, Kinder, Familie, ein treuer, verläßlicher Partner durch nichts zu ersetzen sind. Und eine Familie zu haben der Quell für ein glückliches, zufriedenes Leben sind. Einige kräftige Stürme inbegriffen, denn "Friede, Freude, Eierkuchen" gibt es nirgends. Aber Sie wissen, was ich meine. Eine Oma, die 47 Ehejahre "auf dem Buckel" hat, weiß, was sie sagt:-). Dieser rasante Werteverfall oben genannter Tugenden muß gestoppt werden. Eine andere Chance haben wir nicht. Frau Herman brachte einen Stein ins Rollen und er rollt! Und wird eines Tages die Front der vermännlichten , kaltherzigen, selbstverliebten Frauen ins Stolpern bringen. Das glaube ich, hoffe ich. Einen schönen Tag noch allen.
  4. Danke an Gentlemain und seine Worte.Was er beschreibt ist die Sehnsucht nach einer Frau die verloren geht.Nicht nur den Mann,sondern der ganzen Gesellschaft.Seit Frauen ihre Wärme verloren haben fehlt der Welt diese Wärme der Liebe.Auf vielen Seiten des Internets schreien sich Männer ihren Frust über die heutigen Frauen aus dem Leib.Früher hatten sie immer die Bereitschaft den Frauen zu helfen.Heute ist das nicht mal gewollt.Frauen fordern nur noch.Frauen überfordern die Männer.Frauen sind ständig beschäftigt die Männer und Jungen umzuerziehen. Der Mensch braucht Liebe mehr wie alles andere,sonst verkümmert er oder wird ein Monster. Männer sind langsamer und begreifen erst heute was mit ihnen geschieht. Weil zu viele einfach ausgetauscht wurden oder abgeschoben von Kind und Frau.Frauen zuviel verlangen was sie selber nicht mehr geben können. Liebe ohne sie zu berechnen.
  5. Warum boomen im Internet internationale Datingseiten in einem nie gekannten Ausmaß? Weil es so viele böse westliche Männer gibt, die ach so schlecht sind und die ihre materielle Überlegenheit ausspielen, um sich charakterlos zu befriedigen? Mitnichten. Viele viele wunderbare, dauerhafte Beziehungen, geknüpft in der ganzen Welt entstehen täglich über das Internet. Männer nehmen weite Wege auf sich und knürfen über tausende von Kilometern Entfernung Kontakte - an den hiesigen Frauen vorbei. Sie scheuen keine Mühen und Kosten und führen das männliche Selbstwertgefühl über diesen Weg zurück zu einem gesunden Selbstverständnis der Geschlechter untereinander. Die Männer sehnen sich schlicht und ergreifend nach ganz normaler, natürlicher, weiblicher Liebe, die von Herzen kommt und die nicht im Kopf errechnet wird. Wenn eine Frau aufhört ihrem Herzen zu folgen, dann ist sie keine Frau mehr. Von der Führung durch das Herz sind in diesem Land jedoch sehr sehr sehr viele Frauen mittlerweile Lichtjahre entfernt - mit verheerenden Konsequenzen, die letztlich alle auf Kosten der Kinder gehen. Und das Fatale ist, dass der Zugang zur Wahrnehmung der eigenen Entfremdung nicht mehr wahrgenommen werden kann, hat er erst einmal stattgefunden. Der Weg zu dieser Entfremdung war lange. Der Weg zurück ist für die Frauen, die ihn gehen müssten noch viel länger, weil die natürlichste und wichtigste weibliche Ressource - das Agieren und Reagieren von Herzen - in dieser Gesellschaft konsequent verachtet wird - auf Initiative der Frauen hin. Macht nur weiter so, ihr lieben Emanzen, Ihr werdet einsam, alleine und verlassen in Euren grandios designten Lebensentwürfen verhärmen, verhärten und am Ende vertrocknen, und es werden andere Euren Platz eingenommen haben, die Euch spielend ersetzen. Es gibt noch so viele wunderbare, herzgesunde, natürliche Frauen auf diesem Planeten. Seid versichert: wir holen uns diese Frauen und Ihr werdet irgendwann einfach nur vertrockneter Staub sein.
  6. @Sir Toby - Wenn Sie es nicht schon bereits getan haben, so empfehle ich Ihnen dringendst, Arne Hoffmanns Bücher: "Männerbeben" und "Rettet unsere Söhne" zu lesen! Hier bekommen Sie auf alle Fragen stichhaltige Antworten! Glauben sie mir.
  7. Ich möchte Frau Herman nur danken, dass sie standhaft geblieben ist, ihre Meinung weiterhin in einem Land mit freier Meinungsäußerung vertritt. Ich muss dazu sagen, dass in der alten DDR regelrecht Emanzen gezüchtet wurden. Es gab keine Erzieher, nur Erzieherinnen und der männl. Lehreranteil war äußerst gering. Zum Anderen wird das Erzieherdasein in Deutschland für Männer auch nicht honoriert. Die Bezahlung ist einfach unattraktiv. Damit kommen wir auch zum springenden Punkt: Frauen sollen arbeiten, weil sie (in Deutschland) als billigere Arbeitskräfte gebraucht werden. Komischerweise funktioniert dort das Prinzip des Gender Mainstreaming und der Gleichberechtigung nicht. Warum nur? Eine gewollte Sache des Systems?!
  8. "95 (!) Prozent der verhaltensgestörten Kinder sind männlichen Geschlechts; • Jungen stellen zwei Drittel der Klientel von Jugendpsychologen und Erziehungsberatern; • Aggression ist ein Problem, das vor allem Jungs betrifft: Unter den Tatverdächtigen bei Körperverletzungen sind 83 Prozent Jungen; • Unter «jugendlichen Patienten, die wegen der berüchtigten ‹Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung› (ADHS) behandelt werden müssen», sind laut SPIEGEL ONLINE «überdurchschnittlich viele Jungen: Auf sechs bis neun Zappelphilippe komme, meldet das Universitätsklinikum Lübeck, lediglich eine Zappelphilippine». (Erziehungstrends.de) Der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Randolf Rodenstock, warnte im vergangenen Jahr angesichts der vielen männlichen Schulabgänger ohne Abschluss, dass man es sich nicht leisten könne, so viele junge Männer auf dem Bildungsweg zu verlieren." Gibt es zu diesen Punkten auch irgendwelche Angaben zu einem allfällig vielleicht kulturspezifischen Hintergrund?
  9. Kann nur sagen das ich Frau.Hermann danken möchte für Ihre objektiven Gesellschaftlichen ansichten. Habe schon damals nicht verstanden das Sie immer nur auf Ihren Vergleich zwischen den 68ern und dem dritten Reich reduziert wurde. Wer sich mit Ihren Thesen wirklich auseinandersetzt,der weiss das Sie recht hat!!! So zerstört man einen Menschen,diese Frau hatte und hat Rückgrad,gerade Herr Kerner der Sie damals nur wegen dieser Äusserung aus der Sendung warf, würde etwas mehr objektivität gut tun. Ich sag nur ich finde Sie super auch weil Sie die Probleme der heutigen Männer anspricht. Ihre Zeit wird noch kommen,Sie war nur Ihrer Zeit voraus!!!
  10. @clarque: Ihre ironischen Kommentare können Sie sich meiner Ansicht nach ersparen! Lässt bei mir nur ein müdes, langweiliges Lächeln aufziehen....Wenn Sie verstehen, was ich meine. Doch das bezweifele ich leider.
  11. @shirley; und ich dachte, das Glück liege im Schatten der Schwerter, beim Barte des Propheten
  12. Ich fände es schön, wenn unter Ihren Texten der Autorenname stehen würde! Jedenfalls manchmal. Dieser Text, würde ich vermuten, ist nicht von Eva Herman.
  13. Die Frau hat Recht, mehr muss man dazu nicht sagen. Es stellt sich bloss die Frage: Warum wurde sie aus der ARD entfernt? Die Antwort könne Sie sich selbst geben!
  14. Im Übrigen: Erst vor drei Wochen hatten wir in unserem Studienseminar für Lehrämter das Thema: Gender- Mainstreaming.! Schrecklich,einfach nur realitätsfern und völlig von der Gottes Schöpfung abwegig. Ich kann und will es nicht mehr hören! Ich liebe Unterschiede, jedoch haben westliche Gesellschaften ein Problem mit Anderssein, Unterschiedlichkeit! Diese Gleichschaltungsmechanismen wirken sich in allen Bereichen des Lebens aus und macht das Leben nicht mehr lebenswert. Ich werde vermutlich hier nicht als Lehrerin arbeiten, weil ich diese Gesellschaft nicht mehr für lebenswert und erfüllend halte. Wie soll denn demnächst das Leben in einer Gesellschaft sein, in der es bald keine Kinder mehr gibt?! Ich denke sehr ernsthaft an eine Auswanderung in die Türkei nach, weil die Türkei eine sehr junge Bevölkerung hat, die zudem Kinder sehr sehr schätzt! Schade für die deutsch Schullandschaft, denn gerade meine Lehrerpersönlichkeit mit einem Migrationshintergrund hätte viel Liebe vermitteln und insbesondere Brücken schlagen können. Insbesondere ist es einfach frustierend zu sehen, wie wenig hier der Lehrerberuf geschätzt wird. Frau Hermann, machen Sie bitte weiter mit ihrem Engagement gegen die Unmenschlichkeit in der Gesellschaft, besonders gegen die Abwertung von Frauen und ihrer schönsten und wichtigsten Bestimmung überhaupt: Das Muttersein. "Das Paradies liegt unter den Füßen der Mütter"
  15. Ein brilliander Artikel von Eva Herman der wirklich nicht ausläßt. Frauen produzieren ihren eigenen Untergang.Sie gestalten die Welt nach ihren Bedürfnissen.Wenn sie allen umgestaltet haben,merken sie ,so wollten sie es eigentlich nicht!Frauen denken nicht weiter was andere brauchen um sich entwickeln zu können.Sie konditionieren ihre Kinder ob Mädchen oder Junge,ob Mann oder sich selber.Zufrieden sind sie immer nur kurz. Wenn Frauen die Männer umerzogen haben zu Hausfrauen,verlieren sie den Respekt vor dem Mann.Frauen wollen zu ihrem Mann aufschauen.Nun haben sie aus ihrem Mann ein Männchen gemacht und werfen es wieder weg.Alle partnerschaftliche Probleme beruhen aus den falschen Annahmen der Frau.Den Mann wieder umerziehen geht leider nicht.Man kann einen Menschen mit 40 nicht mal so umerziehen.Diese Jungen oder Männer suchen nach ihrer Konditionierung die sie bekommen haben.So sind sie auch nicht mehr in der Lage Partnerschaften in Treue zu leben.Nun beklagen sich die Frauen schon wieder ,dass die Männer einfach abhauen und keine Verantwortung mehr haben wollen.Wer fragt nach warum sie so geworden sind?Männer sind dabei den Respekt vor der Frau zu verlieren.Dann beklagen sich die Frauen wieder,das Karusell dreht sich weiter.Ursachen und Wirkung werden übersehen.
  16. Bei diesem Beitrag musste ich nur grinsend nicken! Da ich momentan als Referendarin in einer Grundschule tätig bin, kann ich diesen Argumenten aus meinen eigenen Praxiserfahrungen nur zustimmen. Auch die "verweiblichte Gesellschaft" ist mehr als deutlich zu erkennen. Dies ist vermutlich auch der Grund, weshalb Männer in anderen Ländern, (sei es aus asiatischen etc) hier von vornherein als Machos abgestempelt werden. Wobei diese Zuschreibung in keinster Weise gerechtfertigt ist!!! Denn anders als in den westlichen Gesellschaften können Männer dort noch in ihrer Rolle als Beschützer der Frauen, als Versorger sich ausleben. Zumal gerade diese Eigenschaften den Frauen sehr entgegenkommt. Viele unserer Bekannten, die als Touristen Deutschland besichtigen, sind erschreckt, wie sehr "deutsche Frauen" vermännlicht sind. Diese Vermännlichung drückt sich insbesondere durch männliche Umgangsformen, Gestik- MImik aus. Dadurch verhalten sich auch die Männer hier gegenüber den Frauen auch nicht als gerade als Gentlemans... Tür aufhalten, schwere Gepäckstücke tragen sind selten auffindbare Verhaltensweisen, woran jedoch gerade die Frauen selbst Schuld sind! Männer möchten auch mal die weiche, "schwache" Seite einer Frau erleben, erst dann können sie auch ihre männlichen Eigenschaften entfalten. Jemand, der sich nicht als "beschützungswert" zeigt, kann auch nicht beschützt werden. Natürlich hängt dies auch mit der Überhöhung des Aspektes "starke Frauen" zusammen, Warum muss man immer stark sein? Für wen muss man so sein? Vermutlich hat dies auch mit der bindungslosen Gesellschaft in BRD zu tun. Man hatte nicht häufig Gelegenheiten in seinem Leben, in der man sich einfach einmal fallen lassen konnte, in der mal in der Öffentlichkeit weinen durfte etc. Ich möchte meinen Kommentar nicht zu weit führen, obwohl ich dazu sicherlich eine ganze Menge schreiben könnte. Nur noch ein Statement von unserem Bekannten, der gerade aus seinem Urlaub von der Türkei zurückgekehrt war: " Nachdem ich dort die Frauen erlebt habe, die weiblichen Frauen, die sich noch gern an die Schulter eines Mannes anlehnen, ohne dabei merkwürdige Komplexe zu entwickeln, ist mir klar geworden, dass ich wir keine gesunde, beglückende Frau- Mann- Beziehung mehr haben."
  17. Eva Herman hat 100%-ig recht. Ich möchte hierzu kein langes Statement abgeben. Nur so viel: Lesen Sie bitte Arne Hoffmanns Buch "Rettet unsere Söhne". Dem ist wirklich und absolut nichts mehr hinzuzufügen!

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