Babys einkommensschwacher und gering gebildeter Eltern sind nach Erkenntnissen niederländischer Forscher häufiger «unbequem» als der Nachwuchs gut situierter Familien mit höherer Bildung. Die Unterschiede seien bereits im Alter von sechs Monaten nachweisbar, heißt es in einer Studie aus Holland.
Danach weisen «Arme-Leute-Babys» im Durchschnitt mehr Stresserscheinungen und ein «schwierigeres Temperament» auf als andere: «Sie heulen zum Beispiel lauter und länger beim Waschen, Ankleiden oder Windelwechseln», erklärte die Forscherin Pauline Jansen. «Zudem schlafen diese Kinder schlechter ein, sind schneller durch etwas abgelenkt und reagieren stärker auf Veränderungen.» Für ihre Doktorarbeit glich Jansen Daten über 5000 Babys mit Angaben zur Situation der Eltern ab.



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