Unterschiede zwischen Stiefvater und biologischem Vater
Eine Untersuchung von Flouri zeigt, dass das Vorhandensein eines Stiefvaters mit einem höheren Risiko für Verhaltensstörungen beim Kind einhergeht als beim biologischen Vater.
Ob dies an einer mangelnden Akzeptanz oder an einer geringeren Frustrationstoleranz liegt, wurde in der Untersuchung nicht geklärt. Sarkadi hatte in einem systematischen Review bereits aufgezeigt, das Kinder weniger Verhaltensstörungen aufweisen, wenn die Mutter mit dem Vater zusammenlebt. Die väterliche Zuwendung reduziert bei Jungen die Häufigkeit von externalisierten Verhaltensstörungen und bei Mädchen von psychologischen Problemen. Sie fördert in sozial schwachen Familien die kognitive Entwicklung der Kinder und vermindert ihre Straffälligkeit.



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