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Wie Kindertagesstätten eine Nation zerstören können

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schwedenTagesthema: 21. Januar 2010

von Jan-Olaf Gustafsson
Ein Erfahrungsbericht aus Schweden über die Auswirkungen von Kindertagesstätten.

Er wurde veröffentlicht in der Zeitschrift HLI (Human Life International) Nr. 4/2001 und wurde nachgedruckt in „Der Fels“ 2/2002 (nachzulesen unter: http://www.der-fels.de/2002/02-2002.pdf

Bevor ich meine Erfahrungen mit Kindertagesstätten in Schweden erzähle, möchte ich mich selbst vorstellen: Ich bin schwedischer Bürger, 47 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Alter von jetzt 20 und 17 Jahren. Meine Frau ist diplomierte Kinderpflegerin für Kindertagesstätten und war bis zur Geburt unseres ersten Kindes in ihrem Beruf tätig.

Als wir unser erstes Kind erwarteten, erklärte mir meine Frau, daß sie unser Baby nicht einer Kindertagesstätte anvertrauen wolle. Dabei ist zu bemerken, daß sie zu dieser Zeit selbst in einer solchen Tagesstätte tätig war. Als ich sie nach dem Grund fragte, antwortete sie mir, daß sie aus ihrer eigenen Erfahrung sagen könne, daß keine fremde Person in der Lage sei, einem Kind die Liebe und Aufmerksamkeit entgegenzubringen, die der liebenden Verbindung zwischen einem Elternteil und dem Kind entspricht.

An manchen Abenden kehrte sie heim und weinte um ihre kleinen Klienten, die wie lebende Pakete morgens abgeliefert und abends von ihren Eltern abgeholt würden. Ich versprach ihr, daß ich alles tun würde, um das notwendige Einkommen für uns zu sichern, damit sie sich selbst um unser Kind sorgen könne. Unsere älteste Tochter wurde 1969 geboren. Am Anfang war alles gut. 1971 jedoch erließ die schwedische Regierung ein Gesetz, wodurch es der durchschnittlichen schwedischen Familie praktisch unmöglich gemacht wurde, mit  einem Gehalt auszukommen. Diese Steuerreform war einer der Meilensteine auf dem Wege zur Zerstörung der traditionellen Familie in unserem Land.
Unsere zweite Tochter wurde 1972 geboren. Seitdem haben wir gegen ein übles Steuersystem ums Überleben gekämpft, das Tausende und Abertausende von Eltern in unserem Land diskriminiert, nur weil sie ihre eigenen Kinder in ihren eigenen vier Wänden selbst aufziehen wollen. Wir schafften es, uns so durchzuschlagen. Vor einigen Jahren nahm meine Frau wieder eine außerhäusliche Tätigkeit auf. Sie kehrte in ihren alten Beruf zurück, um den Kindern etwas Liebe zu geben, die in mancher Literatur über Soziologie als „Objekte“ beschrieben werden.

Außer dem Ostblock hat Schweden die längste Tradition von Tagesstätten für Kleinkinder, die durch die Regierung eingerichtet wurden. Bevor ich jedoch die heutige Situation beschreibe, möchte ich eine Zusammenfassung unserer Geschichte geben. Dies ist wichtig, weil eine große Zahl der Länder rund um die Welt dabei sind, unsere Kindertagesstätten zu kopieren, die jetzt nach 25jähriger Erfahrung in Schweden sich als das größte soziale und wirtschaftliche Desaster des Jahrhunderts entpuppen.

Das Konzept der Kindertagesstätte wurde - ohne Rücksicht, ob die Eltern es nötig hatten oder ob sie sich dafür interessierten – in den 30er Jahren von Alva Myrdal entworfen. Diese Ideen hat sie zusammen mit ihrem Ehemann Gunnar in einer Anzahl von Büchern beschrieben. (Beide waren später Nobelpreisträger für andere Leistungen.) Wie so viele in ihrer Generation sprachen sie oft davon, „eine neue Generation von Menschen zu schaffen, die besser in eine neue Weltordnung passen“. Anfang der 30er Jahre wechselten sie die Partei und wurden Mitglieder der herrschenden Partei in Schweden. Kurz danach wurde ihnen der Auftrag erteilt, Pläne für „die moderne Familie“ und für die Gesellschaft von morgen auszuarbeiten.

Die Myrdals hatten eine bestürzende Ansicht sowohl von der Familie als auch von der Mutter, die keiner außerhäuslichen Tätigkeit nachging und sich ganz der Erziehung ihrer Kinder widmete. In ihrem Buch „Krisen in der Bevölkerungsfrage“ schrieb sie: „Für schwache, dumme, faule, nicht ehrgeizige oder andere weniger intelligente Individuen (hiermit sind die nicht berufstätigen Mütter gemeint, die sich zuhause um ihre Kinder kümmern, Anm. d. Red.) ist es noch möglich, weiter in der häuslichen Atmosphäre zu bleiben und ihren Weg sowohl als Hausfrauen und Dienerinnen zu gehen. Und am Ende die Prostitution, für die sie als Dienerinnen immer zur Verfügung stehen.“
Der vergangene Premierminister Palmes verkündete den Tod der Hausfrau. Sein Minister Equality sagte, daß die Hausfrau ins Museum gehöre, und eine große Tageszeitung erklärte, daß Hausfrauen „Verräter“ seien. Nachdem man den Ruf der Nur-Hausfrauen derart in den Schmutz gezogen hatte, war es leichter, ihnen ihre Rechte zu entziehen. Unzählige Frauen jeden Alters verloren ihren Stolz und ihr Selbstvertrauen und wurden von dem System eingefangen.

Frauen werden gezwungen zu arbeiten. Das ist die Wirklichkeit des schwedischen „Paradieses“ heute. Innerhalb von vierzig Jahren wurde diese Situation erreicht, weil keiner am Anfang wußte, wo es enden würde. Es begann mit der Gesetzgebung. Heute haben wir den Punkt erreicht, daß das Wort „Familie“ in den Gesetzbüchern nicht mehr existiert und durch das Wort „Haushalte“ ersetzt ist. Aber was heißt Haushalte. Ein Haushalt kann aus zwei zusammenlebenden Frauen oder zwei Homosexuellen, die Kinder adoptieren können, bestehen. Selbst das Grundgesetz macht keine Aussagen über Elternrechte.
Ebenfalls wurde die Einkommensteuer schrittweise so umgeändert, daß der durchschnittlichen Familie mit nur einem Einkommen die Existenzmöglichkeit genommen wurde. Wir sind in Schweden an dem Punkt angekommen, wo sich Ehepaare scheiden lassen, um weiter zusammen leben zu können. Das mag befremdlich klingen, doch das soziale System kümmert sich mehr um geschiedene Leute als um verheiratete Paare. Dadurch sind viele Paare bereit, sich auf dem Papier scheiden zu lassen, um ihre Situation zu verbessern. Dies ist auch ein Grund, warum viele Paare zunächst nicht heiraten. Wenn ein Paar nicht verheiratet ist, erhalten sie zwei Unterstützungen und von allem das Doppelte.
Die regierende Partei in Schweden veröffentlichte ein Buch, in dem das Programm für die Zukunft der Gesellschaft dargestellt ist. Das Buch trägt den Titel „Die Familie der Zukunft: eine sozialistische Politik für die Familie“. Dieses Buch bezeichnet Kinder als „Hindernisse für die Emanzipation der modernen Frau“. In einem Kapitel wird gefordert, die emotionale, intellektuelle und materielle Entwicklung der Kinder in die Verantwortung des Staates zu stellen. Heute finden es junge Leute in Schweden ganz normal, die Richtlinien zu akzeptieren und so gemäß den Überzeugungen zu handeln, die ihnen durch die massive Propaganda eingetrichtert wurden und durch das Steuersystem erzwungen werden. Es stimmt traurig, mit eigenen Augen gebildete und clevere junge Eltern zu sehen, die hervorragende Fähigkeiten auf verschiedenen Gebieten haben, gleichzeitig aber einen totalen Mangel an Selbstvertrauen und Zutrauen zu ihren eigenen Fähigkeiten als Eltern.

Sie mögen sich fragen: Wie konnte dies in einem sogenannten freien Land passieren? Die Schöpfer des Systems haben eine clevere Verbindung eines einerseits laxen und andererseits eingrenzenden Prinzips herausgearbeitet. Die meisten Menschen haben ihr Denken auf Geld und materiellen Wettbewerb bezüglich des Kaufens von Sachen konzentriert, was sie mit „Lebensstandard“ bezeichnen. Schweden ist ein Experimentierfeld des internationalen Bankwesens und der sogenannten Megasysteme für Bevölkerungsregistrierung und Kontrolle. Das Land ist groß, hat aber nur eine Bevölkerung von acht Millionen, was nicht ausreicht, um New York City zu füllen. Der normale Schwede ist durch eine 500 Jahre alte Tradition geformt, die von der Regierung herausgegebenen Regeln und Ordnungen, ohne viel zu fragen, zu akzeptieren. Ich habe sehr oft festgestellt, daß Leute, die Schweden besuchen oder nach Schweden immigrieren, schnell und klar die Ketten der Ereignisse sehen, die der durchschnittliche Schwede nicht erkennt, weil er seiner eigenen Meinung oder seinen Rückschlüssen nicht traut.

Vor einigen Jahren hat das schwedische Parlament eine Verordnung erlassen, die jedem Kind zwischen ein und fünf Jahren einen Platz in einer öffentlichen Kindertagesstätte garantiert. Entsprechend dem oben erwähnten politischen Programm garantiert dieses „gesetzlich verankerte Recht für das Kind“ jedem Kind ab dem Alter von sechs Monaten einen Platz in einer Tagesstätte. Das schwedische System ist totalitär. Zwangsläufig bleibt jedem unter diesem Steuersystem nur eine Alternative. Enorme Beträge werden in das System der Kindertagesstätten investiert: doch diejenigen, die ihre eigenen Kinder selbst aufziehen wollen, erhalten nichts. Im Gegenteil, sie haben eine größere Steuerlast zu tragen als diejenigen, die sich dem System anpassen.

Die allgemeine soziale Situation im heutigen Schweden ist in Aufruhr. In den Schulen herrscht Gewalt, Eltern und Lehrer werden bedroht und niedergeschlagen. Die Untergrundbahn in Schweden, die nur ein Zehntel der U-Bahn in New York ausmacht, wird beständig von Heranwachsenden verwüstet. Sie bemalen die Züge mit Farbspray und schneiden die Sitze mit Messern auf. Jedes Jahr werden Reparatur- und Reinigungskosten in Höhe von fünf Millionen Dollar zur Beseitigung der Schäden ausgegeben. Wie sieht die Zukunft eines Landes aus, in dem alte Leute es nicht einmal wagen, am Tage auf die Straße zu gehen?
Das Problem ist auch bei sehr jungen Kindern anzutreffen. Eine Studie des Instituts Ihr Streßforschung in Schweden gibt bekannt, daß jedes dritte Kind, das die für 4-jährige Kinder vorgeschriebene medizinische Untersuchung durchläuft, an psychologischen Störungen leidet. Wir sprechen hier nicht von Teenagern, sondern von kleinen Kindern im Alter von vier Jahren! Wir wissen, daß in Schweden jedes Jahr 100 Kinder Selbstmord begehen. Das ist die gleiche Selbstmordrate wie in Deutschland mit dem Unterschied, daß Deutschland eine Bevölkerung von 80 Millionen hat. Viele dieser Kinder sind nicht älter als vier, fünf oder sechs Jahre.
Die Schulbildung ist ein anderes Problem. Eine steigende Zahl der Kinder verläßt die Schule nach neun Jahren ohne Lese- oder Schreibkenntnisse. Die Lehrer beklagen, daß sie viel Zeit aufwenden müssen, den Kleineren Betragen beizubringen und gewöhnliche Dinge, wie zum Beispiel: ein Hemd zuzuknöpfen, die Schuhe zuzubinden oder wie Messer und Gabel zu handhaben sind.

Die Situation ist verrückt. Ein anderes Beispiel über Schwedens Bereitschaft als Experimentierfeld zu dienen, ist die kürzlich ergangene Gesetzesvorlage, die den Tieren auf dem Bauernhof ein „Grundrecht“ zubilligt. Viele von Ihnen haben sicherlich schon von der schwedischen Autorin Astrid Lindgren gehört, deren Bücher in Dutzende von Sprachen übersetzt worden sind. Auf ihre Initiative hin startete eine Kampagne für „mehr menschliche Bedingungen“ für Tiere auf dem Bauernhof (Schweine, Hühner und Kühe), die schließlich zu einem Gesetz führten, das das Ende für viele Tausende von schwedischen Farmern bedeutet, die es sich einfach nicht leisten können, ihren Tieren Stallungen entsprechend den neuen Bestimmungen zu bauen.
Sogar die New York Times schrieb 1988 darüber. Was ist von einer Nation zu halten, die ihren Tieren bessere und mehr Rechte einräumt als ihren Menschenkindern? Sollten nicht andere Länder ernsthaft ein Land mit einer sogenannten Demokratie untersuchen, das Eltern und Kindern das Recht des Zusammenlebens in den ersten wichtigen Lebensjahren verneint, gleichzeitig aber Schweinen und Hühnern das Recht auf „ausreichenden Platz und artgerechte Behandlung“ zuspricht?

Wie wird die Zukunft aussehen? Was wird zum Beispiel passieren, wenn Kinder, die vom Standpunkt der Eltern betrachtet als „Hindernisse“ aufwachsen, später die Regierungsgeschäfte der Nation übernehmen? Werden sie, die niemals mit Liebe und Gefühlen in Kontakt kamen, auf die alternde Elterngeneration herabsehen und sie als Hindernisse für die neue aktive Generation ansehen? Bereits jetzt können wir eine Neigung zu erhöhtem Egoismus und Selbstsucht feststellen bei gleichzeitig sinkendem Interesse an Liebe, Hilfsbereitschaft und der Fähigkeit, die Last anderer Leute zu teilen.

Wenn Sie an einer öffentlichen Debatte über die Zukunft der Familie teilnehmen, dann fragen Sie sich bitte einmal selbst: Wer wird von einem System profitieren, das sich nach 25-jähriger Praxis in Schweden als ein soziales und wirtschaftliches Desaster herausgestellt hat? Ich habe in diesem System viele Jahre verbracht. Meine Familie und ich, wir haben wirtschaftlich darunter gelitten und natürlich oft mental unter den Kampagnen, die der Staat gegen die führte, die es als ihr menschliches Grundrecht und auch ihre Pflicht betrachteten, für ihre eigenen Kinder selbst zu sorgen. Ich habe dieses System unter allen möglichen Gesichtspunkten untersucht und kann keinen Gewinner dabei ausmachen als diesen: Ein moderner säkularer Staat, der seine Bürger allmählich umformt, damit sie ein totalitäres System akzeptieren. Dieser neue Bürgertyp, ohne Stolz und Selbstvertrauen und von Sozialmitteln abhängig, wagt es nicht und weiß auch nicht, wie die Situation zu ändern ist.

Wenn nichts in den Ländern getan wird, in denen dieser Prozeß begonnen hat, kann man sich darauf vorbereiten, die Demokratie als blühende Zukunft für freie Individuen, die nach Gottes Geboten und seinen Absichten für die Menschen leben wollen, zu verabschieden.  Sind nicht bereits genug Probleme in der Welt zu lösen? Wer wird aus der Schwächung der Nationen einen Gewinn ziehen, anstatt sie zu stärken? Die wertvollste Kraft einer Nation sind gesunde und glückliche Menschen, die aus starken und zufriedenen Familien kommen. Jede Gesellschaft oder Nation steht oder fällt mit dem Zustand der Familie, denn die Familie reflektiert die Lage einer Nation. Wird die Familie zerstört oder geschwächt, so wird es nicht lange dauern, bis auch das Land zerstört ist. Man muß den zerstörenden Prozeß stoppen, solange es noch möglich ist.

Jan-Olaf Gustafsson ist Komiteemitglied der Family Campaign Foundation of Sweden.
Übersetzt aus dem Englischen von Lucie Zander

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7 Kommentare

  1. Absatz für Absatz mit wachsender Zustimmung gelesen. Dann plötzlich dieser schwachsinnige, mühsam herbeigequälte Seitenhieb gegen eien fairen Umgang mit Tieren. Zack - und zuende ist es mit jedwedem Interesse an dem Autor und seinen hirnrissigen Gedankensprüngen. Wie oberdämlich, das Leid gequälter Tiere gegen eine verfehlte Sozialpolitik ausspielen zu wollen.
  2. Siehe hierzu meinen Kommentar zum Bildungs-Artikel am 10.12.2009.
  3. Ergänzend zu diesem Artikel ein Blick auf eine deutsche Gesetzesvorlage. http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/068/1606815.pdf Der Weg in den Totalitären Staat führt über unsere Kinder. Harald Heidenreich Arbeitsgruppe für Familie und Humanwirtschaft
  4. Es kommt einem vor, als würde man in die Zukunft des eigenen Landes blicken und stellt fest, dass dieser Artikel bereits 20 Jahre alt ist. Erschrecken wie unfähig Menschen sind, aus Fehlern zu lernen. Sehen wir es positiv. In 2 Generationen hat sich das Problem erledigt.
  5. Dieser Artikel von Jan-Olaf Gustafsson erschüttert einen total. So sah und sieht also der vielgepriesene sozialistische Sozialstaat Schweden nüchtern betrachtet aus! So menschenverachtend hinsichtlich des Umgangs mit Kindern und Familien stellte ich mir das Land in Skandinavien nicht vor. Ich bereiste noch nie Schweden. Aber ein Urteil kann man sich auch nur bilden, wenn man dort länger lebt. Wenn ich richtig nachrechnete, schrieb der Autor 1989 diesen Beitrag, also vor 20 Jahren. Hat sich in dieser Zeit in Schweden etwas positiv verändert? Eher wohl nicht, denke ich an journalistische Beiträge aus jüngerer Zeit. Da heißt es u. a. "Das Paradies ist abgebrannt". Der Sozialstaat Schweden hat abgewirtschaftet, das Land mit den höchsten Steuern der Welt. Das System hoher Steuern und großzügiger Sozialleistungen (letzteres galt Jahrzehnte als Vorbild) funktionierte so lange, weil die Tradition der Eigenverantwortung so stark war, liest man da. Aber Menschen und Mentalitäten verändern sich, wenn sich Anreize ändern. Immer höher werdende Steuern und Sozialleistungen bestrafen harte Arbeit und ermutigen zum Krankfeiern. Immigranten und eine Generation junger Schweden sehen sich einem System falscher Anreize gegenüber. Und selbstverständlich gibt es Menschen, die nach wie vor das Schwedenmodell favorisieren. Die es sehr bedauerlich finden, daß Deutschland mit einer Betreuungsrate für Kleinst-und Kleinkinder nur bei 10% liegt, wobei Schweden dagegen mit 48% auftrumpft, gefolgt von Frankreich (29%) und Finnland (22%). Wo das alles hinführt und wie es endet, bzw. enden könnte, hat uns Jan-Olaf Gustafsson oben eindringlich beschrieben. Das ist alles eine Horrorvision! Sind wir sicher, daß wir dieses Staatsgebilde immer noch als nachahmenswert empfinden? Ich denke eher: Gott schütze uns davor! Schweden als begehrtes Auswanderungsland? Vielleicht für junge Menschen ohne Anhang, ansonsten lieber nicht!
  6. Der Bericht ist erdrückend. Zeigt wie umgepolte moderne Menschen denken. Es zeigt,dass gute Schulausbildung nicht reicht einen gesunden Menschen ins Leben zu entlassen. Es zeigt,dass Gefühle und Herzenswärme und Bindung in den ersten 3 Jahren wichtiger sind. Wir sind leider immer noch auf dem Weg den die Schweden uns vorgegangen sind. Unsere Frauen lassen sich nicht abhalten an ihrem heutigen Lebenskonzept etwas zu verändern.Noch ist in allen Köpfen,Hausfrau und Mutter zu sein ist altmodisch,überholt und nur für ungebildete Frauen.
  7. mir wird unheimlich und ich bekomme Ohnmachtsgefühle

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