Sozial benachteiligte Kinder sehen gute familiäre Beziehungen als wichtigste Voraussetzung für ein gutes Leben.
Die Ergebnisse der Bepanthen-Kinderarmutsstudie reflektiert wie sozial benachteiligte Kinder zwischen sechs und 13 Jahren selbst ihre Situation wahrnehmen. Eigentlich überraschen einen die Ergebnisse nicht im Geringsten. Die Ergebnisse zeigen, dass Beziehungen – familiäre wie Freundschaftsbeziehungen zu Gleichaltrigen – von Kindern die größte Wertschätzung erfahren, deutlich vor materiellen Dingen. Es ist und bleibt die Familie, die im Mittelpunkt des Lebens der Kinder steht.
Auf die Frage nach „den drei wichtigsten Dingen, die dir gehören“, die auf materiellen Besitz abzielte, nennen die meisten Kinder zuerst Personen wie Familienangehörige und Freunde. Gute familiäre Beziehungen werden als wichtigste Voraussetzung für ein gutes Leben von Kindern benannt (98,8%). Dies unterstreicht die große Bedeutung von Beziehungen.
Als Voraussetzungen für ein gutes Leben nennen sozial benachteiligte Kinder vor allem „von ihren Eltern geliebt zu werden“, „genug zu essen bekommen“, „gute Freunde und Freundinnen haben“ und „immer jemanden zu haben, der sich um sie kümmert“. Das heißt, Kinder wünschen sich gute Beziehungen und die Versorgung von Grundbedürfnissen.
Sollten solche Ergebnisse nicht ein Umdenken nötig machen. Wäre es für Kinder nicht viel wichtiger und nachhaltiger, dass in ihre Familien investiert wird, anstatt in Institutionen, die Eltern und Kinder eher voneinander entfernt?
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Daniel Kallauch: Superteam Familienbande – Miteinander wunderbar

Sir Toby schrieb diesen Kommentar
Sonntag, 25. April 2010