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Donnerstag, 9. September 2010
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Home familyfair.tv Das Eva-Prinzip Elke Sporleder, Interview Teil 2

Elke Sporleder, Interview Teil 2

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Elke Sporleder

Eva Herman im Gespräch mit Elke Sporleder über die Ziele der nationalen Stillkommission und die Empfehlung der WHO zum Stillen.

 

 

 
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2 Kommentare

  1. Danke lieber Forist (Motzbrocken) für Ihren hochinteressanten Beitrag, dem ich nur zustimmen kann! Es erfüllt mich mit Freude und Genugtuung, wenn ich sehe, daß ich mit meiner Meinung nicht allein dastehe. Der Eindruck entsteht zuweilen, möchte man sich mit anderen Menschen über diese Thematik unterhalten. Das erweist sich meist als schwierig. Oftmals wird man halt milde (ich will nicht sagen mitleidsvoll) be- oder angelächelt.
  2. Man muss auch mal versuchen sich in ein Baby hineinzuversetzen: Dieses kleine Wesen kommt aus dem schützenden und warmen Nest im Bauch. Dort hat es von Anfang an nur die Geräusche seiner Mutter vernommen und sich geborgen gefühlt. Es kennt nichts anderes. Doch mit einem Mal findet es sich in der kalten Außenwelt wieder. Wenn es blöd geht wird es gleich nach der Geburt von der Mutter getrennt. Welche Ängste werden da wohl ausgelöst? Kein vertrauter Herzschlag, keine Stimme der Mama. Wenn es noch blöder geht, muss es später in den eigenen vier Wänden sogar in einem anderen Zimmer schlafen. Wer würde da nicht Angst haben, schreien oder unruhig schlafen? Dabei sehnt sich doch so ein kleines Baby nur nach den vertrauten Geräuschen der Mutter, ihrem Geruch, ihrer Wärme, ihrer Liebe und Zuneigung. Es möchte doch immer bei ihr sein. Im Schlaf ihren Atem und Herschlag vernehmen, ihren vertrauten Geruch in sich aufnehmen und untertags von ihr rumgetragen werden, gestreichelt, liebkost... "Jean Liedloff, die Autorin des Buches "Auf der Suche nach dem verlorenen Glück"*, verbrachte zwei Jahre bei einem Stamm der Yequana-Indianer und beobachtete den engen Kontakt, den die Mütter dort zu ihren Kindern pflegen. Auch viele Kinderärzte und Experten haben in Studien erkannt, dass es von Vorteil ist, wenn Babies häufig getragen werden." "Getragene Kinder entwickeln ein besseres Urvertrauen, atmen ruhiger, schreien weniger, schlafen besser und werden früher selbständig als geschobene Babys." http://anettegoettlicher.wordpress.com/2009/08/28/trag-mich-tragetuch-und-tragehilfen-fuer-babys/ Studien haben gezeigt, dass Kinder die regelmäßig und viel getragen werden,kooperativer sind, sich leichter und schneller von der Bezugsperson lösen und früher selbstständig werden als nicht getragene Kinder. http://www.babyperspektive.de/AengsteFragen.html * "Jean Liedloff fand heraus, dass dort ein Wissen um die natürlichen Bedürfnisse eines Kleinkindes existiert, das in unserer zivilisierten Welt längst nicht mehr bekannt ist. Ein Kind wird mit der Erwartung nach der ständigen Nähe der Mutter geboren. Die Geborgenheit und die Geräuschkulisse, die es im Mutterleib erfahren hat, setzen die Yequana-Mütter nach der Geburt fort, indem sie ihre Kinder ständig bei sich tragen und nachts bei sich schlafen lassen. Von Geburt an begleitet das Baby seine Mutter überallhin, befindet sich dabei stets eng an ihrem Körper und erhält gleichzeitig dadurch, dass es nie allein ist, eine Vielzahl Anregungen. Auch nachts muss es auf Körperkontakt mit seiner Mutter nicht verzichten, wird gestillt, wann immer es das braucht, und fühlt sich in ihren Armen sicher." http://das-kind-muss-ins-bett.de/hints_booktip.html#auf_der_suche

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