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Donnerstag, 9. September 2010
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Prof. Dr. Hermann Adrian, Interview Teil 2

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Prof. Dr. Hermann AdrianCarlos A. Gebauer im Gespräch mit Prof. Adrian über die Belohnung von Kinderlosigkeit und Kinderwünsche.

 

 

 
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2 Kommentare

  1. Die Rechnung meines "Vorredners" N/A stimmt natürlich vorn und hinten nicht. Er ist offenbar kinderlos, betrachtet zudem nur seine (eine "gefühlte") gegenwärtige Situation aus einem zeitlich isolierten Blickwinkel heraus. . Erst mal bezahlen Paare mit Kindern selbst Steuern; die Verknüpfung, Kinderlose kämen durch Mehrsteuern für deren Unterhalt auf, ist damit so falsch wie diletantisch. . Auch wenn's die Politik gern unter den Teppich kehrt: Selbstverständlich bezahlen Leute mit Kindern deren Krankenkassenanteil – nämlich indem sie überhaupt künftige Beitragszahler in die Welt setzen, somit zeitlich versetzt. Kinder haben ist eben nicht eine reine "Privatsache"... sondern kommt allen zugute. Was hier bzgl. (geringer) staatlicher Zuzahlungen vorschnell als "Kostengeschenk der Allgemeinheit" proklamiert hat, ist in Wahrheit (auf die gesamte Lebenszeit des zusätzlichen Erdenbürgers bezogen) genau das Gegenteil – jeder Volkswirtschaftsstudent ab dem dritten Semester kann das vorrechnen. Genau dieser "geldwerte" Vorteil wird verschwiegen, den Kinder per se (!) für die Wirtschaft und Gesellschaft – und damit eingeschlossen die Kinderlosen – haben. . Darüber hinaus setzt die Familie diese Zuschüsse direkt für den künftigen Staatsbürger, Beitragszahler, Arbeitnehmer, Konsumenten ein, hat also nichts selbst davon (für sich übrig), wie hier naiv suggeriert wird.
  2. Ein paar kleinere Punkte: im durschnitt bekommt ein Ehepaar mit Kind (er arbeitet; sie ist zuhause), wenn a l l e staatlichen Leistungen ausgeschröpft werden (inkl. geringere Zinsen bei Bauspardarlehen, Kiindergeld, etc. p.p. ) 1.200,00 € / Monat. --> ein Kind bedeutet 1.200,00 "geldwerten Vorteil". Zudem hat unterliegt ein kinderloses Paar bereits einer höheren Besteuerung als ein Paar mit Kindern. (Strafsteuer?) Also sind es bereits die Kinderlosen, die den Unterhalt von "Fremdkindern" bezahlen. Wenn Rentenansprüche kinderlosen Leuten abgesprochen werden, werden denn dann auch die Pflichtbeiträge gestrichen, die die "Kinderlosen" monatlich entrichten müssen (sofern angestellt und nicht Unternehmer )? Krankenkassenbeispiel hängt, da man schlicht und ergreifend, das Pflichtkrankenkassensystem abschaffen sollte und die Welt wäre für alle in Ordnung. "Erbe ansammeln" - möglich, dass dies Paare mit Kindern möchten, jedoch gibt es eine Erbschaftssteuer, die das Ganze zu Nichte macht. Prof. Adrian hat gute Ansätze, jedoch sollte er aus der Wurmperspektive heraus und das Ganze im Gesamten betrachten... Nichtsdestotrotz ein guter Beitrag.

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Carlos A. Gebauer

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